Schöne Neue Welt

Schöne Neue Welt Konferenz

8. — 9. November 2018

Genau wie in den berühmten literarischen Vorlagen von Aldous Huxleys »Schöne Neue Welt« und George Orwells »1984« soll die Konferenz durch einen Sprung in die Zukunft eine kritische Reflektion sowohl unserer aktuellen gesellschaftlichen Lage als auch der großen Trendwenden und Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte ermöglichen. Das gesamte Veranstaltungskonzept ist darauf ausgerichtet, als fände die Konferenz im Jahr 2048 statt - 100 Jahre nachdem George Orwell das berühmte Buch »1984« schrieb. Dabei vereint die zweitägige Veranstaltung Elemente einer Inszenierung, einer Kunstinstallation und eines Schauspiels mit hochwertigem fachlichem Austausch und Debatten. Damit wird den Teilnehmenden ermöglicht, auf vielfältige Art und Weise in unterschiedliche Zukunftsutopien und -dystopien einzutauchen. Jenseits des politischen Tagesgeschäfts soll so ein Raum für informierte Diskussionen zu gesamtgesellschaftlichen Trends und unsere gestaltende Rolle in diesen Entwicklungen eröffnet werden.

Konzept

Zwei Szenarien oder Narrative bilden den Kern der inhaltlichen Auseinandersetzung für die zwei Veranstaltungstage und sollen den roten Faden der Diskussionen darstellen.

SZENARIO A skizziert eine Zukunft, in der sich die politischen Kräfteverhältnisse zugunsten der Forderungen aus Zivilgesellschaft verschoben haben. Welche Wege und Entscheidungen haben uns an diesen Punkt gebracht? Wurden die richtigen Weichenstellungen für eine sozial-ökologische Wende in der Landwirtschafts-, Energie-, Klima-, Umwelt, Handels- und Wirtschaftspolitik gestellt? Ist unsere Gesellschaft nun gerechter und demokratischer?

In einem SZENARIO B wiederum hat sich der neoliberale Trend fortgesetzt und die Konzerne haben ihre Lobbyarbeit erfolgreich vorangetrieben. Schafft es der unerschütterliche Glaube an ständiges Wachstum und technologische Lösungen tatsächlich Antworten auf die dringendsten Herausforderungen unseres Jahrhunderts zu liefern? Wie haben sie das geschafft und wo haben hier die NGOs versagt? Im Fokus steht die Frage, wie die Lebensbedingungen auf dem Planeten Erde im Jahre 2048 aussehen. Prägen globale Katastrophen, Krisen und Konflikte unser Leben?

Anhand von sieben thematischen Schwerpunkten sollen diese Szenarien in parallelen Fachforen skizziert und diskutiert werden. Fiktive, aber realistische, globale Meilensteine in Politik und Wirtschaft oder auch potenzielle Naturereignisse (wie Umweltkatastrophen) bilden dabei die Leitplanken für den Ablauf der Diskussionen. Beide Szenarien werden von fachlich bekannten InputgeberInnen vertreten. Das Format setzt die Bereitschaft aller Präsentierenden voraus, sich auf das Setup dieser etwas außergewöhnlichen Konferenz einzulassen und den Blick jenseits von tagespolitischen Momentaufnahmen zu öffnen.

 

Folgende thematische Schwerpunkte sollen in der Konferenz diskutiert werden:

 

Zukunft der Demokratie

Bioökonomie und Landwirtschaft

Soziale Ungleichheit

Zukunft Europas

Digitalisierung

Klimawandel und Energiewende

Ländlicher Raum und Urbanisierung

Nord-Süd Verhältnis

 
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8. — 9. November 2018

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