Konzept

 

Zwei Szenarien oder Narrative bilden den Kern der inhaltlichen Auseinandersetzung für die zwei Veranstaltungstage und sollen den roten Faden der Diskussionen darstellen.

 
 

SZENARIO A skizziert eine Zukunft, in der sich die politischen Kräfteverhältnisse zugunsten der Forderungen aus Zivilgesellschaft verschoben haben. Welche Wege und Entscheidungen haben uns an diesen Punkt gebracht? Wurden die richtigen Weichenstellungen für eine sozial-ökologische Wende in der Landwirtschafts-, Energie-, Klima-, Umwelt, Handels- und Wirtschaftspolitik gestellt? Ist unsere Gesellschaft nun gerechter und demokratischer?

In einem SZENARIO B wiederum hat sich der neoliberale Trend fortgesetzt und die Konzerne haben ihre Lobbyarbeit erfolgreich vorangetrieben. Schafft es der unerschütterliche Glaube an ständiges Wachstum und technologische Lösungen tatsächlich Antworten auf die dringendsten Herausforderungen unseres Jahrhunderts zu liefern? Wie haben sie das geschafft und wo haben hier die NGOs versagt? Im Fokus steht die Frage, wie die Lebensbedingungen auf dem Planeten Erde im Jahre 2048 aussehen. Prägen globale Katastrophen, Krisen und Konflikte unser Leben?

Anhand von acht thematischen Schwerpunkten sollen diese Szenarien in parallelen Fachforen skizziert und diskutiert werden. Fiktive, aber realistische, globale Meilensteine in Politik und Wirtschaft oder auch potenzielle Naturereignisse (wie Umweltkatastrophen) bilden dabei die Leitplanken für den Ablauf der Diskussionen. Beide Szenarien werden von fachlich bekannten InputgeberInnen vertreten. Das Format setzt die Bereitschaft aller Präsentierenden voraus, sich auf das Setup dieser etwas außergewöhnlichen Konferenz einzulassen und den Blick jenseits von tagespolitischen Momentaufnahmen zu öffnen.

 

Folgende thematische Schwerpunkte sollen in der Konferenz diskutiert werden:

 
 

Bioökonomie und Landwirtschaft

Soziale Ungleichheit

Zukunft Europas

Nord-Süd Verhältnis

 

 

Digitalisierung

Klimawandel und Energiewende

Ländlicher Raum und Urbanisierung

Zukunft der Demokratie